Die Idee
"Back to the roots"

Unser Waldkindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung für Kinder jeder Herkunft, im Alter von drei bis sechs Jahren. Es ist angeknüpft an das Kindergartengesetz, mit allen zu erfüllenden Kriterien des Bildungs- und Betreuungsauftrages.

Die Besonderheit besteht darin, dass der Kindergarten im Wald betrieben wird. Viele Menschen begegneten uns mit den Fragen:

  • Das ganze Jahr?
  • Den ganzen Tag?
  • Auch bei Regen, Unwetter, Kälte?
  • Und im Winter?
  • Was ist mit Vorschule?
  • Viele Krankheiten?
  • Zecken, Fuchsbandwurm?

Als Grundvoraussetzung zur Beantwortung der Fragen muss im Vordergrund stehen, sich als Eltern oder Erwachsener in Kinder hineinzufühlen, sich an die eigene Kindheit zu erinnern, und sich zu hinterfragen, wie ein Kind die Welt sieht und wahrnimmt und wie wir Erwachsene unsere Vorstellungen setzen. Ich persönlich erinnere mich besonders an jene Tage meiner Kindheit, die ich mit anderen Kindern in der Natur, an Bächen, auf Wiesen und im Wald verbrachte, im Schnee, Regen oder Sonnenschein. Heute stehe ich Wald und beobachte, denke, rede oder mache einen Schritt und lege die selbe Strecke zurück wie ein Kind mit drei Schritten. Dann merke ich, dass mir kalt wird und komme zu dem Entschluss mich genauso viel bewegen zu müssen wie Kinder. Das Resultat sind die warmen Hände, die Freude, die Energie und das Lebensgefühl in einer Umgebung, bestehend aus dem Leben pur. Also, der Waldkindergarten existiert das ganze Jahr im Wald, in einigen nur halbtags, in anderen ganztags, und zwar bei jeder Witterung. Und falls Kinder und Erzieher frieren, gibt es unseren Bauwagen. Wir wissen von Kindergärten mit Unterständen, Bau- oder Zirkuswägen, Tippis, Hütten oder gar mit Kindergartengebäuden.
Um zu erfahren, wie es in unserem Kinderwald gehandhabt wird finden sich diese Infos unter dem Menüpunkt
FAQ.

Die Kindergartengruppe besteht aus bis zu 20 Kindern. Das ist eine überschaubare Kleingruppe mit besten Förderungsmöglichkeiten, wenn man den Schlüssel von zwei Erziehern und einer Drittkraft bedenkt. Der Wald ist für die Kinder als therapeutisches Milieu zu sehen, der auf Körper, Geist und Seele heilende Wirkung hervorruft. Der Kindergarten ist spielzeugfrei, dient somit der Suchtprävention, da ein gesunder Umgang mit Konsumverhalten erlernt wird. Die Kinder finden und erfinden ihr eigenes, ihren Vorstellungen entsprechendes und der Situation angepasstes Spielzeug, schöpfen Erfindungsgeist, Kreativität, Individualismus, Phantasie und Selbständigkeit.

Es besteht keine Reizüberflutung, keine Über- und Unterforderung. Die Kinder werden zu Umwelt- und Naturschützern, erlangen viel Wissen über natürliche Vorgänge und werden sensibel für das Wesentliche. Die Kinder haben ein stärkeres Immunsystem. Die Methodik und Vorgehensweise findet sich in der theoretischen Konzeption und würde hier den Rahmen sprengen.


Wie in jedem Kindergarten, wird auch im Waldkindergarten, gemäß der Gesetzgebung, jeder Bereich des Kindes gefördert.

Somit ist es wichtig für die Schule, dass:

  • im Sozialverhalten keine Auffälligkeiten bestehen, sprich, dass Konflikte gewaltfrei und selbständig gelöst werden,
  • Toleranz, Respekt und Akzeptanz gegenüber dem Nächsten und der Natur bestehen,
  • Regeln entwickelt und eingehalten werden können, sich das Kind in Gruppen einfügen kann und demokratisches Verständnis entwickelt.
  • Im kognitiven Bereich der Zahlenbereich bis mindestens zehn erfasst wird, Erkennen von Zusammenhängen, logisches Denken und Verstehen von Aufträgen möglich ist, sowie die Farben benannt werden können.

Das Kind lernt in Sitzkreisen und Alltagssituationen:

  • Konzentration
  • Durchhaltevermögen
  • Entscheidungskraft
  • Durchsetzungsvermögen
  • und hat durch den Waldkindergarten automatisch den kindlichen Durst des natürlichen Bewegungsdranges gestillt, um in der Schule "stillsitzen" zu können.

Zecken, Giftpflanzen, Fuchsbandwurm? Es werden keine Waldfrüchte gegessen! Das ist eine feste Regel, die mit den Kindern pädagogisch vor- und aufbereitet wird.
Für angemessenen Zeckenschutz muss gesorgt werden: Vor dem gemeinsamen Essen waschen alle die Hände.

Das alles hier Geschriebene wurde von uns frei konzipiert. Im Grossen und Ganzen lehnt es sich wahrscheinlich an die Waldkindergärten in Deutschland an. Im besonderen Maße aber an den "Kinderwald" Tauberbischofsheim.

Genauer beschrieben wird unser Waldkindergarten "Kinderwald" auf den Seiten unter dem Menüpunkt Wir.
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