Konzept

Der Waldkindergarten "Kinderwald" benötigt eine kompetente pädagogische Konzeption und die Umsetzung der er durch die Erzieher.

Wir unterteilen Theorie und Praxis des "Kinderwald" in drei Schichten:

Erste Schicht:
Pädagogische Konzeption

Zweite Schicht:
Umwelterziehung

Dritte Schicht:
Natur - und Waldpädagogik

1. Kurze Auszüge aus der pädagogischen Konzeption:

Der situationsorientierte Ansatz:

Als Schlagwort für diesen Schwerpunkt nennen wir die Ganzheitlichkeit. Ganzheitliches Lernen und sich Entwickeln bedeutet situationsorientiertes Handeln. Einer der wichtigsten Aspekte des situationsorientierten Ansatzes ist das Beobachten des Verhaltens von einzelnen Kindern oder der Gesamtgruppe. So erkennen wir, was das Kind oder die Gruppe bewegt oder beschäftigt, womit es / sie sich auseinandersetzt. Auch holt man das Kind dort ab, wo es gerade steht, beachtet also sein individuelles Entwicklungsstadium und nimmt dies als Ausgangspunkt für pädagogische Aktivitäten.

Die Projektarbeit:

Die Projektarbeit knüpft an den oben genannten Punkt an und entwickelt sich aus der Beobachtung heraus. Die Entwicklung von Projekten ist prozesshaft und sehr umfassend. So wird ein Thema der Kinder von und mit den Kindern aufgearbeitet, aus Eigeninitiative heraus und in sämtliche Richtungen entfaltet. Es können mit einbezogen werden: Die Kinder, ihre Eltern, der Träger, weitere Mitwirkende. Die Entwicklung eines Projekts wird wesentlich durch den Einfallsreichtum der Kinder bestimmt. Das Projekt kann auch hin und wieder von anderen Aktivitäten unterbrochen werden. Es ist auch möglich, dass Kinder Interesse für ein Seitenthema entwickeln und danach wieder zum ursprünglichen Thema zurückkehren.

Der Grundstock der Projektarbeit ist:

  • Der Situationsbezug
  • Orientierung an den Interessen der Beteiligten
  • Selbstorganisation und Selbstverantwortung
  • Gesellschaftliche Praxisrelevanz
  • Zielgerichtete Projektplanung
  • Einbeziehen vieler Sinne
  • Soziales Lernen
  • Interdisziplinarität

Mit diesen beiden ausführlicher beschriebenen Konzeptionspunkten möchten wir unsere Arbeit für den Leser transparent machen. Allerdings können die vielen anderen Aspekte, die in unserer Konzeption verankert sind, nicht derart umfangreich dargeboten werden, da sonst der Rahmen gesprengt würde.

Weitere Punkte unserer Konzeption umfassen folgende Thematik:

  • Vorschulerziehung
  • Übungen des täglichen Lebens
  • Religiöse Erziehung
  • Kinderkonferenzen / Mitbestimmung
  • Sexualerziehung (sensible Phasen)
  • Individualität
  • Kindliche Entwicklung aller Bereiche (Sprache, Motorik, Sozialverhalten…)
  • Das Spiel
  • Lernen am Modell
  • Gesundheitserziehung
  • Integration

Dieser pädagogische Nährboden steht natürlich nicht für sich allein, sondern wird durch die praktische Arbeit und Erfahrung mit dem Waldboden vermischt. Alles eben Genannte wird auf und durch natur- und umweltpädagogische Methodik und Vorgehensweise wachsen, womit wir hiermit einen Transfer zu den beiden nächsten, ebenfalls in der Konzeption verankerten Punkten, herstellen. Wir möchten einen natürlichen Bezug zum Lernen und zur Erziehung säen und wachsen lassen. Das funktioniert in und mit der Natur am Besten.


2. Drei Richtziele der Umwelterziehung:

  • Förderung der Sinne und der Wahrnehmungsfähigkeit sind in der Umwelterziehung unabdingbare Ziele.
  • Sie bilden die Grundlage für das Erforschen der tieferen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Umweltbereichen.
  • Umwelterziehung hat auch die Aufgabe, die Distanz vom Subjekt (Mensch) zum Objekt (Umwelt), die den beiden ersten Zielsetzungen innewohnt, aufzuheben. Das Stichwort "Nachhaltigkeit", d.h. "handle so, dass Zukunft auch für nachfolgende Generationen möglich ist", verbietet ein Denken von "Mensch" und "Umwelt" als Gegensätze. Erzieherinnen, Kinder und Eltern sollen Sensibilität und Bewusstsein für die Wechselwirkungen entwickeln in dem Sinn "Wenn ich als Subjekt das Objekt verändere, dann verändere ich letztendlich auch mich."


3. Natur - und Waldpädagogik:

Diese Schicht des pädagogischen Nährbodens ist ebenfalls sehr umfangreich und vermischt sich mit den beiden anderen Schichten.

Wir möchten einen kleinen Einblick bieten:

  • Der Tagesablauf im Waldkindergarten, als einzelner Punkt im Konzept vorgesehen, bietet hier uneingeschränkte Möglichkeiten, sich begünstigt durch die Natur, zu entwickeln.
  • Es werden auf den Wald abgestimmte Angebote, Beschäftigungen gehalten, die Sinne werden bewusst und unbewusst geschult, Kenntnisse und Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische und biologische Kreisläufe und Zusammenhänge werden vermittelt und erlernt. Das wiederum schult die Sensibilität für die Natur und den Mitmenschen.
  • Freiräume für eigene Erfahrungen ist ein weiterer, wichtiger Aspekt, genauso wie der des spielzeugfreien Alltags. Spielzeugfrei in dem Sinn, dass keine vorgefertigten, konsumorientierten Materialien existieren, sondern selbst entwickelte und erfundene Dinge aus Naturmaterial die Fantasie, Kreativität und die gesamte Entwicklung des Kindes fördern. Dies unterstützt / fördert, dient der Suchtprävention.


Außerdem:

In der Arbeit des Waldkindergartens "Kinderwald" ist der staatliche Erziehungsauftrag, der Betreuungs- und Versorgungsauftrag, sowie der Bildungsauftrag verankert und erfüllt die Richtlinien des Kindergartengesetzes. Auch das ist schriftlich in unserer Konzeption festgelegt.

Weitere wichtige konzeptionelle Beschreibungen, auch mit praktischen Hintergründen und leichterem Verständnis sind im Tagesablauf im Waldkindergarten "Kinderwald" und auch teilweise in Anfänge des Waldkindergartens "Kinderwald" zu finden.

Dies und mehr gibt es bei uns zu erleben…

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